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Überblick

Personalauswahl
wozu?
Eine professionell durchgeführte Personalauswahl ist ein Schlüssel zum Unternehmenserfolg. Die Anwendung wissenschaftlich begründeter Methoden der psychologischen Eignungsdiagnostik bringt messbare finanzielle Vorteile, wenn die Bewerber treffsicher ausgewählt werden, deren Eignung am besten mit dem Anforderungsprofil der Stelle übereinstimmt. Über- und Unterforderung im Mitarbeitereinsatz, verbunden mit Leistungsmängeln, Demotivation und hohen Fluktuationskosten können so sicher vermieden werden.
Welche Methoden
sind geeignet?
Gerade in letzter Zeit wurden viele Methoden der Personalauswahl stark verbessert. Gute Auswahlmethoden sind in der Lage, genau die Eigenschaften und Fähigkeiten zu diagnostizieren, die für die zu besetzende Funktion entscheidend sind.

Dies gilt vor allem für populäre Methoden wie z. B. Auswahlinterviews, die am häufigsten zur Bewerberauswahl eingesetzt werden, aber traditionell nur eine geringe Prognosetauglichkeit auswiesen. Neuere wissenschaftliche Studien belegen, dass Weiterentwicklungen der Interviewtechnik in Form von klar strukturierten Interviews mit eindeutigem Anforderungsbezug eine sehr hohe Prognosetauglichkeit aufweisen. Das gleiche gilt z. B. für modern gestaltete biographischeFragebogen.

Diese Instrumente weisen als weitere Vorteile auf, dass

  • die Verantwortung für die Personalauswahl in hohem Maße bei den jeweiligen Führungskräften bleibt,
    d. h. nicht wie z. B. bei Assessment Center-Verfahren in die Hände von Psychologen „wegdelegiert“ wird;
  • sie relativ kostengünstig (wirtschaftlich) sind;
  • eine hohe Akzeptanz bei Auswählenden und Bewerbern haben und
  • in ein ganzheitliches strategisches Personalmanagement sinnvoll integriert werden können.
Welche Grundsätze sind zu beachten? Ein systematischer Personalauswahlprozess trägt vor allem dann zum Unternehmenserfolg bei, wenn wesentliche Grundsätze beachtet werden:
  • Personalauswahl ist ein Baustein im Rahmen eines ganz heitlichen strategieorientierten Personalmanagements. Sie beginnt bei der Definition strategiekonformerAnforderungsprofile. Die Leitfragen hierzu lauten: „Über welche Anforderungen (fachliche, methodische, soziale und persönliche Kompetenzen) müssen Mitarbeiter verfügen, um den Erfolg des Unternehmens in der Zukunft sicherzustellen?“ „Welche Erwartungen relevanter Anspruchsgruppen müssen dabei erfüllt werden?“ Dieses Skill-Profil bildet die Grundlage für die Personalauswahl und spätere Personalintegration, -beurteilung, -entwicklung und –honorierung (Strategieorientierung).
  • Personalauswahl ist ein Prozess, der auf verschiedenen Prozessstufen aufbaut, die nacheinander durchlaufen werden müssen (Prozessorientierung)
  • Personalauswahl muss bedarfsorientiert jeweils die Methoden einsetzen, die dem Stellenprofil der zu besetzenden Funktion und der Bewerbergruppe am besten entsprechen (Methodenorientierung).
  • Der Prozess der Personalauswahl muss regelmäßig auf seine Qualität hin überprüft und kontinuierlich verbessert werden (Qualitätsorientierung).
  • Personalauswahlverfahren müssen gültige Ergebnisse hervorbringen (Validität), von allen Beteiligten akzeptiert werden (soziale Akzeptanz) und kostengünstig (Wirtschaftlichkeit) sein.
Unser Angebot: Das Transferzentrum Personal+Unternehmensentwicklung bietet Ihnen Unterstützung dabei an
  • ein individuelles Konzept für eine systematische Personalauswahl aufzubauen, das den abgeleiteten Grundsätzen entspricht und damit sinnvoll in den Rahmen eines ganzheitlichen strategieorientierten Personalmanagements passt;
  • Mitarbeiter, die an Personalauswahlprozessen beteiligt sind, in der Systemanwendung zu schulen.



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